Büro Schutzmaßnahmen während der Corona-Zeit

Schutzmaßnahmen Corona Büro

Büro Schutzmaßnahmen während der Corona-Zeit

Büro Schutzmaßnahmen während der Corona-Zeit 1920 950 coronavirus.de

Angst vor einer Ansteckung mit Corona im Großraumbüro? Mit einfachen Verhaltensweisen und Hygienemaßnahmen können Sie einiges tun, um sich vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen. Dabei gilt es, die soziale Distanz zu wahren und wichtige Hygienemaßnahmen einzuhalten. Lesen Sie, wie diese Schutzmaßnahmen im Büro aussehen können.

Wichtig ist zunächst: Das Virus überträgt sich über Tröpfchen-Infektion. Es verbreitet sich, wenn beim Niesen, Husten sowie beim Sprechen kleine Tröpfchen ausgestoßen werden und diese mit den Atemschleimhäuten von anderen Menschen in Kontakt kommen. Das höchste Risiko besteht, wenn Menschen sich direkt begegnen. Eine indirekte Ansteckung, etwa durch das Berühren der gleichen Gegenstände, ist nicht ausgeschlossen.

Die erste Schutzmaßnahme im Büro sind daher Wände oder Trennbarrieren. Bitten Sie Ihren Arbeitgeber, solche räumliche Trennungen zur Verfügung zu stellen und einzubauen.

Folgende weiteren Schutzmaßnahmen im Büro sind geeignet, um die Gefahr einer direkten Ansteckung zu minimieren:

Schränken Sie Ihre Kontakte ein

Reduzieren Sie soweit möglich persönliche Kontakte. Es ist nicht nötig, für ein kleines Schwätzchen vor der Kaffeemaschine eng beisammenzustehen. Die zwei Meter Mindestabstand können Sie auch im Büro einhalten. Es müssen ja auch nicht immer alle gleichzeitig in die Kaffeepause gehen.


Tun Sie Dinge, die früher als unhöflich galten

Verzichten Sie aufs Händeschütteln und schauen Sie Ihr Gegenüber beim Sprechen nicht an. Auch wenn Ihnen dies unhöflich erscheinen mag. Mit diesen Maßnahmen schützen Sie sich selber. Statt eines Händeschüttelns sollten ein paar freundliche Worte genügen.


Niesen und husten Sie in Ihre Ellenbeuge

Wenn Sie niesen oder husten müssen, tun Sie das in Ihre Ellenbeuge oder in ein Papiertaschentuch, das Sie im Anschluss gleich wegwerfen. Danach Händewaschen nicht vergessen. Auch das Tragen einer Gesichtsmaske kann Ihr Gegenüber und Sie selber schützen.


Machen Sie Händewaschen zur Routine

Waschen Sie sich oft und gründlich die Hände – für etwa 30 Sekunden mit Seife und unter lauwarmen, fließendem Wasser und benutzen Sie zum Abtrocknen Einmal-Handtücher. Machen Sie es zur Routine, wenn Sie Kontakt mit anderen Personen hatten, nachdem Sie Dinge berührt haben, die auch andere berühren, bevor Sie etwas essen  und natürlich nach einem Toilettenbesuch.


Hände weg vom Gesicht

Nicht einfach, aber versuchen Sie Ihr Gesicht nur mit gewaschenen Händen zu berühren. Nehmen Sie Nahrungsmittel nicht mit bloßen Fingern in den Mund und verzichten Sie auf das Bonbon zwischendurch, außer Sie haben sich zuvor die Hände gewaschen. Verwenden Sie möglichst immer eine Serviette.


Desinfektionsmittel gehören zur Grundausstattung

Etwas, das auf Ihrem Schreibtisch nicht fehlen darf, ist ein Händedesinfektionsmittel. Dieses sollte einen Alkoholgehalt von mindestens 60 % haben. Die Hände zu desinfizieren hilft, wenn Sie sich die Hände nicht gleich waschen können. Wichtig: Es ist nur eine rudimentäre Reinigung und ersetzt das Händewaschen nicht.


Arbeitsumgebung und Geräte regelmäßig reinigen und desinfizieren

Reinigen Sie Ihre Computertastatur und Ihr Smartphone regelmäßig. Auch Ihr Arbeitsplatz bedarf in diesen Zeiten einer häufigeren Desinfektion. Alle Dinge, die Sie oft berühren, sollten Sie zumindest zu Arbeitsbeginn desinfizieren. Vergessen Sie nicht Ihre Schreibtischoberfläche, die Tastatur, die Maus und das Telefon.


Schützen Sie sich auch vor indirekter Ansteckung

Sie sollten möglichst nichts mit bloßen Händen berühren, was andere auch angefasst haben. Obwohl Viren auf Oberflächen nicht lange aktiv bleiben, sollten Sie trotzdem vorsichtig sein: Berühren Sie Türklinken, Treppengeländer, Lichtschalter, aber auch das Kopiergerät oder den gemeinsam benutzten Drucker nicht mit bloßen Händen. Wenn doch, so schnell wie möglich Hände waschen. Nehmen Sie im Zweifelsfall ein Taschentuch zur Hand, um Dinge zu berühren. Das Taschentuch muss danach natürlich entsorgt werden.


Meiden Sie Stoßzeiten für den Arbeitsweg

Auch auf dem Arbeitsweg ins Büro müssen Sie sich schützen. Gehen Sie zu Fuß, kommen Sie mit dem eigenen Auto oder mit dem Fahrrad zur Arbeit. Wenn das nicht möglich ist, vermeiden Sie Stoßzeiten mit besonders vielen Pendlern in den öffentlichen Verkehrsmitteln und gehen Sie etwas früher oder später zur Arbeit.


Vorsichtig bleiben und Ruhe bewahren

Sie können selber einiges tun, um sich zu schützen. Wenn Sie die Hygienevorgaben einhalten und soziale Kontakte weitgehend vermeiden, können Sie die Gefahr einer Ansteckung verringern. Aber bleiben Sie vorsichtig. Auch wenn viele, die sich mit dem Virus anstecken, keine schweren Symptome haben und sich schnell erholen, sollte die Situation ernst genommen werden – doch ohne in Panik zu verfallen. Kümmern Sie sich um Ihr Wohlbefinden und Ihre Gesundheit und beachten Sie die grundlegenden Hygienemaßnahmen.

Bleiben Sie gesund!