Hamburg

Corona-Soforthilfe Hamburg

Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen und Unternehmen der Landwirtschaft mit bis zu 250 Beschäftigten (Vollzeitäquivalent), Solo-Selbstständige und Angehörige der Freien Berufe sowie Künstler und Kulturschaffende, die im Haupterwerb

  • wirtschaftlich und damit dauerhaft am Markt als Unternehmen tätig sind, oder als Freiberufler oder Selbständige tätig sind,
  • ihre Tätigkeit von einem Unternehmenssitz oder einer bestehenden Betriebsstätte in Hamburg aus ausführen,
  • bei einem deutschen Finanzamt angemeldet sind und
  • ihre Waren oder Dienstleistungen bereits vor dem 11. März 2020 am Markt angeboten haben.

Gemeinnützige oder Non-Profit-Organisationen sind ebenfalls antragsberechtigt.
Die Soforthilfe gilt für Antragsteller, die zum Stichtag 31. Dezember 2019 nicht in Schwierigkeiten waren gemäß Art.2 Nr.18 AGVO, aber danach in Folge der Corona-Krise in Schwierigkeiten geraten sind.

Öffentliche Unternehmen sind nicht antragsberechtigt.

Was wird gefördert?

Die Zuschüsse werden zur Überwindung eines existenzbedrohlichen Liquiditätsengpass gewährt, der durch die Corona-Krise nach dem 11. März 2020 entstanden ist, weil:

  • mehr als die Hälfte der Aufträge aus der Zeit vor dem 11. März 2020 durch die Krise weggefallen sind und/oder
  • ein Umsatz- bzw. Honorarrückgang im laufenden und/oder zurückliegenden Monat von mindestens 50 Prozent verglichen mit dem Umsatz der gleichen Monate im Vorjahr (bei Neugründungen im Vergleich zu den Vormonat) vorliegt und/oder
  • die Umsatzerzielungsmöglichkeiten durch die Corona-Allgemeinverfügungen massiv eingeschränkt wurden.

Die Förderung dient zur Deckung des aufgetretenen Liquiditätsengpass für drei aufeinander folgende Monate ab Antragsstellung. Sie wird dabei auf Basis des fortlaufenden betrieblichen Sach- und Finanzaufwands des Antragsstellers, insbesondere für gewerbliche Mieten, Pachten und Leasingaufwendungen berechnet. Solo-Selbständige können eine Pauschalförderung zur Kompensation von Umsatz- und Honorarausfällen beantragen.

Wie wird gefördert?

Die maximale Höhe der Soforthilfe ist gestaffelt nach der Zahl der Mitarbeiter in Vollzeitäquivalenten (VZÄ). Zur Berechnung der Vollzeitäquivalente muss die Arbeitshilfe „Mitarbeiterliste“ genutzt werden. In dieser Liste sind zudem Namen und Anschriften der Mitarbeiter zu dokumentieren. Die ausgefüllte Mitarbeiterliste muss dem Antrag nicht beigefügt, aber vom Antragsteller für nachträgliche Prüfzwecke bereitgehalten werden. Die konkrete Höhe der Finanzhilfe bemisst sich nach dem Betrag des durch die Corona-Krise verursachten Liquiditätsengpasses in einem Zeitraum von drei Monaten*. Die Zahl der Beschäftigten wird in Vollzeitäquivalenten gezählt. Stichtag für die Berechnung der Mitarbeiterzahl ist der 11.03.2020.

Maximale FörderbeträgeBundLandSumme
Solo-Selbstständige9.000 €2.500 €11.500 €
mehr als 1 bis 5 Mitarbeiter9.000 €5.000 €14.000 €
mehr als 5 bis 10 Mitarbeiter15.000 €5.000 €20.000 €
mehr als 10 bis 50 Mitarbeiter0 €25.000 €25.000 €
mehr als 51 bis 250 Mitarbeiter0 €30.000 €30.000 €

*Solo-Selbstständige erhalten neben der Förderung zur Deckung des Liquiditätsengpass aus Mitteln des Bundes eine zusätzliche pauschale Förderung in Höhe von 2.500 Euro zur Kompensation von Umsatz- und Honorarausfällen aus Landesmitteln.

Anleitung zum Antragsverfahren

  • Nur online möglich
  • Notwendige Nachweisdokumente elektronisch hochladen
  • Die Antragsstellung über das Online-Antragsformular ist gemäß Förderrichtlinie bis zum 31. Mai 2020 möglich

Antragsformular

Antrag zur Hamburger Corona Soforthilfe (HCS) über die Seite der IFB (Hamburgische Investitions- und Förderbank) Hamburg

Hilfe und Beratung

Coronavirus-Hotline der IFB Hamburg: 040 / 42828-1500
(Mo.-Fr. 8:00-18:00 Uhr)

Stand: 28.04.2020 | Hinweis: Für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen übernehmen wir keinerlei Gewähr.